ROKPA 2025
Liebe Freundinnen und Freunde von ROKPA,
das Jahr geht schon wieder dem Ende zu und wir haben
wieder ein Heft für Sie zusammengestellt.
Haben Sie schon einmal von dem japanischen Professor Masaru Emoto gehört? Er hat Anfang der 1990er Jahre Versuche mit Wasser gemacht, indem er es in Flaschen füllte und diese mit unterschiedlichen Botschaften beschriftete. Entweder mit Wörtern wie „Liebe“ oder „Dankbarkeit“, oder negativen Etiketten wie „Hass“ oder „Krieg“. Dann fror er die Flaschen mit dem Wasser ein, sodass Eiskristalle entstanden. Die Kristalle fotografierte der Professor und analysierte deren Struktur.
Seine Erkenntnis war, dass die Eiskristalle aus den positiv beschrifteten Flaschen alle perfekt symmetrisch waren, während die Kristalle aus den Flaschen, mit negativen Aussagen, chaotische unregelmäßige Strukturen aufwiesen. Professor Emoto wollte damit nachweisen, dass Wasser auf Einflüsse aus der Umwelt reagiert, dass es eine Art Gedächtnis hat. Seine Versuche sind in der Wissenschaft sehr umstritten. Ob seine Theorien haltbar sind oder nicht, ist nicht unbedingt relevant. Der Gedanke ist interessant. Sie sind sicher auch schon morgens fröhlich mit einem Lächeln aus dem Haus gegangen und hatten das Gefühl, dass Ihr Lächeln sich in den Gesichtern der Menschen spiegelte und Ihnen die Welt auf einmal perfekt erschien. Oder umgekehrt an einem schlechten Morgen?
Die Wasserversuche Professor Emotos erinnern mich stark an das, was Tibeter in ihrem Heimatland bis heute tun. Sie hängen Gebetsfahnen auf, die mit positiven Botschaften, den Mantras, beschriftet sind, und man glaubt, dass der Wind diese überall hinträgt. Sie fertigen kleine Heiligen-Statuen aus Ton an, die sogenannten „Tsa Tsa“, die sie überall in den Bergen verteilen. Sie umrunden heilige Orte, murmeln Gebete und drehen dabei ihre Gebetsmühle, deren Inneres Schriftrollen mit Gebetsformeln enthält. Ihre Wirkung soll sich nach außen in die Luft verbreiten. Professor Emoto hat mit seinen Experimenten die Idee aufgebracht, dass man Wasser positiv beeinflussen kann. In Tibet beeinflussen die Menschen seit Jahrhunderten die Luft mit positiven Botschaften. Eine Kultur, die bis heute anhält und auch ihre Anhänger im Westen gefunden hat. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Lieben Dankbarkeit und Freude für die bevorstehenden Feiertage und alles Gute im neuen Jahr!
Ihre
Barbara Pfeiffer
