ROKPA-Fonds alleinstehende Frauen

Fonds für alleinstehende Frauen

Sie haben früh die Eltern verloren, sind zwischen Verwandten hin und her geschoben worden, haben später als Magd gearbeitet, vielleicht ohne Lohn oder gerade für Essen und Unterkunft. Oder sie wurden früh verheiratet in ein anderes Dorf, bekamen keine Kinder, der Mann verstarb. Niemand ist mehr übrig, der sich um sie kümmert.

Die Rede ist von Frauen in den tibetischen Gebieten, die nie das Glück hatten, im Netzwerk einer Familie zu stehen, wo sich die einzelnen Mitglieder gegenseitig unterstützen. Das ist das bis heute größtenteils funktionierende Sozialsystem in Tibet, denn eine Sozialversicherung, wie wir sie kennen, gibt es nicht. Was aber, wenn es keine Familie gibt?

Viele der Frauen entschließen sich irgendwann, sich einer Nonnengemeinschaft anzuschließen. Sicher mag ein Beweggrund auch der religiöse Aspekt sein, aber der wichtigste Aspekt ist das Aufgehoben sein in einer Gemeinschaft wohlwollender Menschen. Aber auch Klöster sind meist nur in der Lage, die Nonnen oder Mönche mit Essen zu versorgen. Jedes Kloster ist so reich wie seine Gemeinde. Die Familien unterstützen ihre Verwandten mit Geld für Kleidung, Medikamente und andere wichtige Dinge.

Das fehlt den alleinstehenden Frauen. Damit sie nicht betteln gehen müssen, hat ROKPA Deutschland einen Fonds eingerichtet. Das Geld aus diesem Fonds hilft z. Zt. 23 Frauen, die in Nonnengemeinschaften um das Kloster Dolma Lhakang in Tswagang, Autonome Region Tibet leben. Wir hoffen, dass wir ihnen bald neue Winterkleidung, Schuhe und warme Decken finanzieren können!

Bitte helfen Sie uns dabei mit Ihrer Spende!