Dolma Lhakang Retreathaus Header

Fundamente für Retreathaus gelegt

Im Frühjahr wurden die Ruinen des alten Retreathauses abgetragen und die Fundamente für das neue Gebäude gelegt. Bis im September der erste Schnee fiel, wurden Fundamente gegraben und ausgegossen und am neuen Mauerwerk gearbeitet. Wir rechnen mit einer Fertigstellung des Gebäudes im Laufe des Jahres 2019. Jetzt liegen die Arbeiten brach, bis zum nächsten Jahr.

Wiederaufbau Retreathaus Dolma Lhakang Stand 2018

Akong - a remarkable life header

Gedenkfeierlichkeiten für Akong Rinpoche

Am 8. Oktober 2013 verstarb der ROKPA-Gründer Akong Tulku Rinpoche und seither werden unter der Leitung von Shechen Kongtrul Rinpoche jedes Jahr in Dolma Lhakang drei Tage Gebete und Zeremonien abgehalten. Dieses Jahr kamen besonders viele Menschen: hunderte Mönche und Nonnen aus drei verschiedenen Klöstern trugen zu den Zeremonien bei, mehrere Tausend Menschen aus der  Laienbevölkerung von Tsawagang bis hin zur Bezirkshauptstadt Chamdo nahmen teil. Unter  ihnen die Verwandten von Akong Rinpoche aus Chamdo. Wenn so viele Menschen  zusammenkommen, brauchen einige medizinischen Beistand Ganz im Sinne von Akong Tulku Rinpoche wurden während der drei Tage alle Patienten medizinisch versorgt. Der Patientenstrom konnte kaum bewältigt werden. Unter der Leitung des Arztes Karma Drakpa, einem der Neffen Akong Rinpoches hielten mehrere tibetische Ärzte und Studenten der Medizinschule in Chamdo Sprechstunden ab. Die Patienten wurden kostenlos untersucht,  behandelt und mit Medikamenten versorgt.

Wenn Sie für Dolma Lhakang spenden, bewirken Sie Dreierlei:

  • Mit dem Geld wird Reis, Mehl, Öl und Gemüse gekauft. Dadurch sichern wir die Nahrung für die Nonnen und die Mönche. Deshalb können diese lernen, studieren und praktizieren.
  • Dadurch unterstützen Sie den Fortbestand der tibetischen Sprache und Kultur. Die Nonnen und Mönche unterrichten in ihrer Freizeit Kinder und Jugendliche in ihren Familien.
  • Durch die Unterstützung von den Nonnen und Mönchen, die im Kloster leben, erhalten wir das Kloster als wichtigen Teil der Infrastruktur für die Bevölkerung in dieser Gegend.

Danke für Ihre Spende mit dem Verwendungszweck: Nonnen und Mönche in Dolma Lhakang  oder Medizinische Hilfe in Dolma Lhakang!

Wiederaufbau des Klausurhauses von Dolma Lhakang hat begonnen

Da im Juni 2017 die Mauern des Klausurgebäudes von Dolma Lhakang sehr stark beschädigt wurden, mussten die 12 Mönche dort ihre traditionelle Drei-Jahres-Klausur unterbrechen.

Sobald im April 2018 das Wetter es zuließ, begannen die ersten Arbeiten. Begonnen wurde
mit dem Abriss des alten Gebäudes. Etwa fünfzig Arbeiter, die meisten aus der näheren
Umgegend von Tsawa Gang sind am Werk. Es gibt kaum Maschinen. Großer körperlicher Einsatz ist gefragt: die Mauern müssen eingerissen, die Steine, das Holz abgetragen werden, damit Platz ist für das neue Fundament, die neuen Mauern. Mit über einem Jahr Bauzeit ist zu rechnen, bis das neue Gebäude benutzbar sein wird. Bis Ende August, vielleicht noch bis Mitte September kann gearbeitet werden, dann wird es zu kalt, der Boden gefroren, die ersten Schneefälle kommen.

Hier eine kurze, aktuelle Videosequenz von der Baustelle:

Übernachtet wird im Zelt, nur die wenigsten schaffen es, über Nacht zu ihren Familien zu kommen. Die Klosterküche versorgt sie mit drei kräftigen Mahlzeiten täglich, denn sie brauchen all ihre Kräfte für die harte Arbeit hier auf 4.500 Metern Höhe im ständigen starken Wind.

Für die Arbeiter ist die Arbeit am Klausurgebäude in zweifacher Hinsicht von großem Nutzen: erstens gilt es als religiös sehr verdienstvoll, ein Kloster aufzubauen. Zum Zweiten werden sie für ihre Arbeit entlohnt. Damit können sie das Einkommen Ihrer Familie aufbessern, denn andere Jobs sind sehr rar in der Gegend und die Hirtenfamilien leben von dem geringen Einkommen, das sie durch den Verkauf von gesammelten Pilzen, Butter, Milch und Fleisch erzielen.

Die traditionelle Dreijahres-Klausur ist ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung für tibetische Mönche der Karma Kagyu Tradition. Sie dient dazu, das im Studium Gelernte in die
Meditationspraxis umzusetzen. Wer die Klausur beendet hat, wird später seine Erfahrungen und sein Wissen weitergeben und vielen Menschen helfen, mit ihrem Inneren in Einklang zu kommen und zu bleiben. Eine wichtige Tradition aus Tibet, von der auch viele Menschen im Westen inzwischen überzeugt sind, weil sie ihr Leben positiv beeinflusst hat.

Orte wie Tsawa Dolma Lhakang sind besondere Orte: weit abgelegen von der Ablenkung
und Betriebsamkeit der Großstadt. Hier ist ein guter Platz zum Lernen, Studieren, reflektieren, Meditieren. Dieser Ort, an dem der ROKPA-Gründer Akong Tulku Rinpoche aufgewachsen ist und gewirkt hat, soll unterstützt und unterhalten bleiben, denn es ist ein Ort, von dem Kraft ausgeht, von dem die Menschen in der Region abhängen.

Bitte helfen Sie uns mit Spenden bei der Erhaltung des Klosters und beim Wiederaufbau des Klausurhauses, der Verbesserung der Unterkünfte für Nonnen und Mönche! Damit helfen auch Sie in zweierlei Hinsicht: Ihre Hilfe kommt direkt den Menschen vor Ort zu Gute und verbessert ihre Lebensumstände. Und zusätzlich tragen Sie zur Erhaltung der wertvollen tibetischen Kultur bei.

Akong - a remarkable life header

Dokumentarfilm über Akong Rinpoche

Es gibt ein neues „Projekt“, das sich aus der Fertigstellung eines Films über den ROKPA-Gründer Akong Rinpoche ergeben hat: Den Transfer und die Bescheinigung von Geldern, die bei Filmvorführungen in Deutschland gespendet wurden sowie die zentrale Dokumenation von Vorführungsterminen.

Alles Weitere zum Film und zu Vorführungsterminen finden Sie auf der entsprechenden Projektseite.

Aus der Pressemitteilung an die Zeitschrift „Budhismus aktuell“ vom 12.05.2018:

„Akong – A Remarkable Life“ ist ein preisgekrönter Dokumentarfilm (2017) von Chico Dall’Inha über das Leben und Wirken von Akong Rinpoche. Inzwischen ist der Film mit deutschen Untertiteln versehen und in nächster Zeit an mehreren Orten zu sehen (Berlin, Hamburg, Heidelberg, Oldenburg).

In Heidelberg und Berlin werden neben dem Film in Vortragsveranstaltungen die Schwerpunkte von Akong Rinpoches Lebenswerk vorgestellt: Bewahrung und Förderung des Buddhismus tibetischer Prägung, Therapie und Heilung, und Hilfe zur Selbsthilfe.

Alle Einnahmen aus den Filmvorführungen werden zur Verbesserung der Lebenssituation der Menschen in und um das Kloster Tsawa Dolma Lhakang, dem Stammkloster Akong Rinpoches im Distrikt Chamdo, Osttibet (ART) verwendet, insbesondere für Bildung und medizinische Versorgung.

Akong Rinpoche (1939-2013) war einer der ersten tibetischen Lehrer, die nach der Flucht aus Tibet im Jahre 1959 in den sechziger Jahren in den Westen gelangt sind, und einer der wenigen, die auch hier geblieben sind und gearbeitet haben. Er hat zusammen mit Chögyam Trungpa Rinpoche das älteste und inzwischen größte tibetisch-buddhistische Kloster in Europa, Samyé-Ling in Schottland, gegründet und bis zu seinem Tode geleitet.

Neben der bewegenden Geschichte seiner frühen Jahre und Flucht zeigt der Film, wie Akong Rinpoche sich stets um die anderen gekümmert hat. Er sorgte sich darum, dass die buddhistischen Lehren nicht verloren gehen, dass an der Meditation interessierte Menschen gute LehrerInnen finden, dass junge Menschen besonders in Tibet Ausbildung und Erziehung finden, dass leidenden Menschen engagiert und konkret geholfen wird, und dass Menschen, die einen therapeutischen Zugang zur inneren Entwicklung suchen, diesen auch erhalten. Der Gedenkveranstaltungen in Heidelberg und Berlin wird die drei Säulen seiner weitsichtigen Aktivität und deren heutigen Stand vorstellen.

Lha Nä Bab Dü Tschen – Das Herunterkommen von den Göttern

Zwei Filmchen sind aus Dolma Lhakang, vom 10.11.2017 eingetroffen. Es handelt sich um einen der wichtigsten Buddhistischen Feiertage. „Lha Nä Bab Dü Tschen“. Das bedeutet etwa soviel wie ‚Fest des Herunterkommens von den Göttern‘ im Gegensatz zu Himmelfahrt bei den Christen 😉

Es heißt, dass alles Gute was man an diesem Tag tut, millionenfach vervielfältigt wird. Leider auch alle Missetaten!

Jedenfalls haben gestern die Nomaden 130 Yaks zum Kloster gebracht, um sie zu befreien. D.h. sie werden ab jetzt frei leben und müssen keine Angst haben, geschlachtet zu werden.

Tibetreise Herbst 2017

Reiseangebot 2018: Einmal Tibet und zurück…“Demkok“

Noch eine Reise auf den Spuren von Akong Rinpoche in den tibetischen Gebieten Westchinas. Von Chengdu nach Kandze, Demkok, Kyegu, Nangchen, Zatu und zurück.

Wir fliegen von Frankfurt nach Chengdu, der Hauptstadt von Sichuan. Dort lassen wir uns für einen Tag (und zwei Nächte) im tibetischen Viertel treiben und tauchen in die Welt der Tibeter ein, die hier Handel treiben oder zum Einkaufen hergekommen sind. Am nächsten Tag fliegen wir nach Kandze auf 3.400 Metern Höhe, wo wir uns an zwei Tagen an die Höhe gewöhnen, das Treiben in der Stadt wahrnehmen, ein Nonnenkloster und den Geburtsort des 1. Karmapa besuchen können.

Von Kandze aus nehmen wir einen Minibus und fahren über Land zum Kloster Namgyal Ling, das Stammkloster des Thangka Malers Sherab Palden Beru, der lange Jahre in Samye Ling gelebt und gearbeitet hat, bevor er fast hundertjährig verstarb. Von dort aus geht es in den Ort Demkok, ein kleiner Ort in der Nähe der Grenze zur Autonomen Region Tibet. Hier ist ein altes Kloster namens „Dolma Lhakang“ (nicht das Dolma Lhakang von Akong Rinpoche) und auf dem Hügel gibt es eine Stupa am Geburtsort des 16. Karmapa.

Dann geht es weiter Richtung Yushu, wo wir an zwei Tagen die Gelegenheit haben, verschiedene Pilgerorte zu besuchen. Nach Nangchen führt uns eine vierstündige Fahrt. Dort besuchen wir in Shonda einige junge tibetische Ärzte, die ROKPA ausgebildet hat und besuchen ihre Arbeitsstätte. Shonda liegt in einer atemberaubend schönen Gegend und man kann in der Umgebung das Kloster Jabpa besuchen, die Heilpflanzenplantage von ROKPA besichtigen und das Leben der Menschen im Ort miterleben.

Ein Tagesausflug nach Choptrak wäre möglich, wo Khenpo Damchö Dawa, den manche aus Samye Ling kennen, eine Waisenschule gegründet hat.

Von Shonda aus fahren wir dann Richtung Zatu, ein Bezirk ebenso wie ein Städtchen auf ca. 4.000 Metern Höhe über dem Meer, wo die ROKPA-Ärztin Chunga Lhamo mit ihrem Mann Yeshi eine Arztpraxis für Arme betreibt und dabei von ROKPA unterstützt wird. Zatu ist umgeben von Nomadengebieten und ist in den Monaten Mai und Juni einer der Hauptumschlagplätze für das Heilmittel „Jartsagumbu“, zu Deutsch „Sommergras-Winterwurm“, das in der tibetischen und der chinesischen Heilkunde als Grundlage für ein vitalisierendes Heilmittel teuer gehandelt wird. Der Ertrag vom Verkauf des Sommergras-Winterwurms dient vielen Familien als  Haupteinnahmequelle für ein ganzes Jahr.

Nach ca. zwei Tagen in Zatu und Umgebung machen wir uns auf den Rückweg nach Yushu, von wo aus wir zurückfliegen nach Chengdu und von dort nach Hause.

Kosten vorrausichtlich 2.600 Euro.

Darin enthalten Flüge von Frankfurt bis Chengdu und zurück, Inlandsflüge, Transportkosten, Hotel im Doppelzimmer, Gruppenvisum für China, Übersetzerkosten und eine Organisationspauschale.

Nicht enthalten: Essen, private Spenden an Klöster, private Einkäufe.

Anmerkung: ROKPA-Vorstandsmitglied Barbara Pfeiffer organisiert die Reise ehrenamtlich für Tsawa Dolma Lhakang, dem Kloster von Akong Rinpoche. Die Organisationspauschale sowie alles, was übrig bleibt von den Einnahmen, geht an das Kloster.

Mindestteilnehmerzahl: 5, Maximale Teilnehmerzahl 8
Reisetermin: 22.September bis 7. Oktober 2018

Verbindliche Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen.

Anmeldeschluss ist der 31. Januar 2018.

Verbindliche Anmeldung bedeutet eine E-Mail mit der Zusage sowie eine Überweisung von Euro 1.000 als Anzahlung auf das Konto von ROKPA Deutschland e.V. Bankverbindung: GLS Bank Bochum, IBAN DE61 4306 0967 7914 1075 00

Kommt die Reise aufgrund mangelnder Teilnehmer nicht zustande, wird die Anzahlung auf Wunsch komplett zurückerstattet oder ganz oder teilweise in eine Spende umgewandelt. Wir die Reise vom Teilnehmer vor Reiseantritt storniert, wird eine Bearbeitungspauschale von Euro 200 einbehalten. Wer eine Kreditkarte hat, kann, falls die Flüge schon gebucht sind, durch die Reiserücktrittsversicherung die Kosten für das Flugticket erstattet bekommen. Weitere Zahlungen fallen erst im Monat vor Reiseantritt an.

Reiseangebot 2018: „Einmal Tibet und zurück“ Dege und Palpung

Von Chengdu nach Kandze, Dege, Palpung, Dechen und Shangrila. Auf den Spuren von Akong Rinpoche in den tibetischen Gebieten Westchinas.

Das ist der Plan:

Chengdu ist der Ausgangspunkt. Wir erleben die ersten Tibeter, sowohl Laien als auch Mönche und Nonnen auf den Straßen des tibetischen Viertels, die dorthin zum Einkaufen kommen in den Geschäften, die Waren für den alltäglichen Bedarf für Tibeter anbieten. Von Teetassen, Räucherstäbchen, Mixern über Mönchsroben bis zu Gebetsfahnen findet sich hier fast alles. Wir verlassen Chengdu auf dem Luftweg und fliegen nach Kandze auf 3.400 Metern, wo wir uns mit passender Ernährung und „langsam tun“ an die Höhe anpassen. In Kandze gibt es viel zu sehen, und in der Nähe von Kandze das Nonnenkloster von Lhamdrak Rinpoche und auch den Geburtsort des ersten Karmapa. Von Kandze aus führt unser Weg weiter nach Dege. Dege ist der Name einer Stadt und eines Bezirks, es war früher sogar ein Königreich. Dort werden wir das berühmte „Par-Khang“, die Holzblockdruckerei besichtigen.

Wenn es die Zeit erlaubt machen wir einen Tagesausflug dem Yangtse entlang, um an einem Ort die von ROKPA errichtete Stupa am Geburtsort des 2. Karmapa zu sehen und das uralte Kloster Wangdu zu besichtigen.

Das nächste Ziel ist Peyul, wo ein riesiges Kloster zu sehen ist. Am Tag darauf geht es weiter zum berühmten Kagyu-Kloster Palpung, dem traditionellen Sitz des Jamgon Kongtrul Rinpoche und Tai Situpa. Von dort machen wir uns auf nach Batang, wo ROKPA viele Jahre eine Shedra namens Tru De Gön unterstützt hat. Hier hat Akong Rinpoche einmal ein eindrucksvolles Teaching zur Umwelt gegeben.

Das nächste Ziel ist Dechen, wo wir eine Thangka-Malschule mit Blick auf die berühmte Bergkette Kawa Karpo aufsuchen. Von Dechen aus fahren wir über Panze Ragpa, wo wir einen Besuch in einer ROKPA-Waisenschule machen, nach „Shangri La“. Dort besuchen wir am Abend die Altstadt und fliegen am nächsten Tag zurück nach Chengdu.

Die Reise auf den Spuren von Akong Rinpoche ist gedacht für Tara-ROKPA-Teilnehmer, ROKPA-Spender und Menschen, die sich Tibet, den Tibetern und dem Buddhismus verbunden fühlen.

Wir fahren soweit möglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder wir mieten einen Minibus. Die Reise ist auf acht Teilnehmer begrenzt und wird stattfinden, wenn fünf verbindliche Anmeldungen vorliegen.

Voraussichtliche Kosten: ca. 2.600 Euro.
Darin enthalten: Flug Frankfurt-Chengdu und zurück. Zwei Inlandsflüge. Transport innerhalb des Landes, Unterkunft, Gruppenvisum für China, Übersetzer, Organisationspauschale

Nicht enthalten: Kosten für Essen, Eintritte, Opfergaben, persönliche Einkäufe

Anmerkung: Barbar Pfeiffer, Vorstandsmitglied von ROKPA Deutschland e. V., organisiert die Reise ehrenamtlich für Tsawa Dolma Lhakang, dem Kloster von Akong Rinpoche. Die Organisationspauschale sowie alles, was übrig bleibt von den Einnahmen, gehen an das Kloster.

Reisetermin: 14. – 29.Juli 2018

Verbindliche Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen.

Anmeldeschluss ist der 31.Dezember 2017.

Verbindliche Anmeldung bedeutet eine E-Mail mit der Zusage sowie eine Überweisung von Euro 1.000 als Anzahlung auf das Konto von ROKPA Deutschland e.V. Bankverbindung: GLS Bank Bochum, IBAN DE61 4306 0967 7914 1075 00

Kommt die Reise aufgrund mangelnder Teilnehmer nicht zustande, wird die Anzahlung auf Wunsch komplett zurückerstattet oder ganz oder teilweise in eine Spende umgewandelt. Wir die Reise vom Teilnehmer vor Reiseantritt storniert, wird eine Bearbeitungspauschale von Euro 200 einbehalten. Wer eine Kreditkarte hat, kann, falls die Flüge schon gebucht sind, durch die Reiserücktrittsversicherung die Kosten für das Flugticket erstattet bekommen. Weitere Zahlungen fallen erst im Monat vor Reiseantritt an

Dolma Lhakang Retreathaus Header

Klausurhaus von Dolma Lhakang durch Regenfälle zerstört

Mitte Juli 2017 gab es in Tsawagang derartig starke Regenfälle, dass das Klausurhaus, das zum Kloster Dolma Lhakang gehört, völlig zerstört wurde. Die zwölf Mönche, die im dritten Jahr der traditionellen Drei-Jahres-Klausur waren, mussten die Klausur unterbrechen.

Noch in diesem Jahr soll mit dem Wiederaufbau des Gebäudes begonnen werden. Die Drei-Jahres-Klausur ist ein wichtiger Bestandteil in der Ausbildung der Mönche, ein wichtiger Bestandteil der Kulturarbeit im Kloster Dolma Lhakang.

Wir bitten um Spenden mit dem Verwendungszweck „Wiederaufbau Dolma Lhakang“.

Wir haben dazu ein eigenes Projekt nebst Dokumentation eingerichtet.

Dolma Lhakang Header 2016

Nahrhaftes für die Nonnen und Mönche

Je höher man kommt, desto weniger wächst. Je abgelegener das Gebiet ist, desto teurer werden die Nahrungsmittel, die nicht vor Ort angebaut werden können. Doch speziell in der großen Höhe sind Reis, Mehl und Öl wichtige Grundnahrungsmittel, die die Menschen in diesen Regionen neben ihrer Diät aus geröstetem Gerstenmehl (Tsampa), Butter, Joghurt und Fleisch brauchen, um gesund zu bleiben.

Das gilt speziell für die Mönche und Nonnen in Dolma Lhakang auf 4.500 Metern Höhe, von denen die meisten kein Fleisch essen. Damit die Spenden an ROKPA für die Nahrungsmittel der Nonnen und Mönche wirtschaftlich verwendet wird, fahren zwei oder dreimal jährlich zwei Mönche, die im Verwaltungskomitee sitzen, nach Chengdu, um dort die Nahrungsmittel einzukaufen. Die vom Kloster über 1000 Kilometer entfernte Hauptstadt der Provinz Sichuan ist für die niedrigen Preise bekannt. Und so lohnt sich der Großeinkauf hier, trotz der Transportkosten.

Wenn dann der Laster ankommt, um die Säcke mit Mehl und Reis und die Ölkanister auszuliefern, helfen alle mit.

ROKPA-Fonds alleinstehende Frauen

Fonds für alleinstehende Frauen

Sie haben früh die Eltern verloren, sind zwischen Verwandten hin und her geschoben worden, haben später als Magd gearbeitet, vielleicht ohne Lohn oder gerade für Essen und Unterkunft. Oder sie wurden früh verheiratet in ein anderes Dorf, bekamen keine Kinder, der Mann verstarb. Niemand ist mehr übrig, der sich um sie kümmert.

Die Rede ist von Frauen in den tibetischen Gebieten, die nie das Glück hatten, im Netzwerk einer Familie zu stehen, wo sich die einzelnen Mitglieder gegenseitig unterstützen. Das ist das bis heute größtenteils funktionierende Sozialsystem in Tibet, denn eine Sozialversicherung, wie wir sie kennen, gibt es nicht. Was aber, wenn es keine Familie gibt?

Viele der Frauen entschließen sich irgendwann, sich einer Nonnengemeinschaft anzuschließen. Sicher mag ein Beweggrund auch der religiöse Aspekt sein, aber der wichtigste Aspekt ist das Aufgehoben sein in einer Gemeinschaft wohlwollender Menschen. Aber auch Klöster sind meist nur in der Lage, die Nonnen oder Mönche mit Essen zu versorgen. Jedes Kloster ist so reich wie seine Gemeinde. Die Familien unterstützen ihre Verwandten mit Geld für Kleidung, Medikamente und andere wichtige Dinge.

Das fehlt den alleinstehenden Frauen. Damit sie nicht betteln gehen müssen, hat ROKPA Deutschland einen Fonds eingerichtet. Das Geld aus diesem Fonds hilft z. Zt. 23 Frauen, die in Nonnengemeinschaften um das Kloster Dolma Lhakang in Tswagang, Autonome Region Tibet leben. Wir hoffen, dass wir ihnen bald neue Winterkleidung, Schuhe und warme Decken finanzieren können!

Bitte helfen Sie uns dabei mit Ihrer Spende!