Bilanz 2017

Spendeneinnahmen gesamt 125.486,69

Einnahmen [€] Ausgaben [€]
Kontostände am 1.1.2017 63.737,86
Spenden Tibet 111.630,69
Spenden Nepal 10.244,16
Spenden Simbabwe 606,50
andere Einnahmen 8.819,74
Spenden Allgemein 3005,34
Einnahmen durch Akong Memorial Fund 123.047,42
Auszahlung an Projekte in Tibet 248.967,00
Auszahlun über ROKPA International 16.102,99
Gesamt Organisationskosten 3.857,82
Konten am 31.12.2017 52.163,90
Saldo 321.091,71 321.091,71

Wir danken allen Spender_Innen und ehrenamtlichen Mitarbeiter_innen für die großartige Unterstützung.

ROKPA Nepal Taskforce

Vom Glück des Teilens

Liebe Freundinnen und Freunde von ROKPA,

heute möchte ich eine Erinnerung mit Ihnen teilen. Es war im Oktober 2010. Das ROKPA-Team  war in Yushu. Dort waren im April 2010 viele Menschen einem schweren Erdbeben zum Opfer  gefallen In diesem Oktober bestand die ganze Stadt aus Zelten. Nicht nur wohnten die Menschen in Zelten, es gab Zeltläden, Zeltfriseure, sogar Zelthotels. Am Rande der Stadt aber, am Fluss,  campierten die Leute, die während des Erdbebens zwar in Yushu ansässig, aber nicht behördlich gemeldet waren. Sie hatten keine Zelte bekommen. Unser Team war unterwegs, um die durch ROKPA organisierten Zelte zu verteilen.

Wir trafen auf eine junge Familie, die Frau mit zwei kleinen Kindern und einem Säugling, der Mann und ein Mönch. Sie saßen vor einem winzigen Zelt. Unsere Übersetzerin fand heraus, wie es um sie stand. Und wir waren in der Lage zu helfen. Sie bekamen ein stabiles, winterfestes Zelt sowie warme Kleidung für die Kinder. Wir wurden in das winzige Zelt zum Tee geladen. Dort befand sich ihre ganze Habe. Ein paar alte Decken, auf dem Erdboden Pappe, ein paar  Kleidungsstücke, ein Kocher. Tee für uns in Plastikbechern. Als wir wieder gingen, leuchteten die Augen der jungen Familie und ich werde das glückliche dankbare Lächeln im Gesicht und den Augen der jungen Mutter nie vergessen. Wir hatten wirklich helfen können.

Es bedeutete diesen Menschen in diesem Moment ihres Lebens weniger Mühsal. Es war ein besonderes Glücksgefühl für uns alle. Diese Art von Erlebnis hat man nicht alle Tage. Es geht auch nicht darum, sich selbst glücklich zu machen, indem man anderen hilft. Dennoch: es ist ein gutes Gefühl, mit Hilfeleistung jeglicher Art auch nur ein kleines Quäntchen zum Guten in der Welt beigetragen zu haben. In diesem Sinne wünsche ich mir und Ihnen, dass Sie Interesse finden an den Berichten in den nächsten Wochen hier veröffentlicht werden und dass wir gemeinsam weiterhin ein bisschen zum Guten in der Welt beitragen können.

Barbara Pfeiffer 2018Genießen Sie die warmen Tage.

Ihre

Barbara Pfeiffer

Video-Gruß zu Losar

Die Video-Sequenzen haben wir heute von Tarsin aus Tsurphu erhalten und veröffentlichen sie hier gern mit herzlichen Grüßen und besten Wünschen zum tibetischen Neujahrsfest ‚Losar‘ am 16.02. Zum Beginn des Jahres ‚männlicher  Erd-Hund‘ (s. u. Wikipedia –> Kombination aus Geschlecht, Element und Tier)  gibt es entsprechende Feierlichkeiten und Lama-Tänze.

Tsurphu ist die Residenz des Karmapa, des Oberhauptes der Karma-Kagyü-Schule des Tibetischen Buddhismus. Das Kloster befindet sich in etwa 4.270 Meter Höhe in der Gemeinde Gurum im Kreis Tölung Dechen, rund 70 km westlich von Lhasa in Tibet.

Weitere Informationen auf de.wikipedia.org:

Dank und Grüße zu Weihnachten und Jahreswechsel

Liebe Freundinnen und Freunde von ROKPA,

nun sind schon wieder die meisten Monate dieses Jahres vergangen. Und man kann durchaus sagen, dass es ein turbulentes Jahr war, auf das wir zurückblicken. Nicht nur in gesellschaftlicher
und politischer Hinsicht, nicht nur das Wetter hat uns zu schaffen gemacht, sondern so manche und mancher unter uns hat auch persönlich mit familiären, gesundheitlichen und beruflichen Problemen gekämpft.

Immer wieder verfallen wir der Idee, dass die Welt erst perfekt ist, wenn das Wetter so mitmacht, wie wir das wünschen, wenn wir alle gesund sind und beruflichen Erfolg haben. Sicherlich ist das alles nett, aber im Laufe eines Lebens wird man irgendwann akzeptieren müssen, dass es immer wieder bergab und dann auch wieder bergauf gehen kann mit unserem vermeintlichen Glück oder Unglück.

Panorama Tibet

Durch die Reisen in die tibetischen Gebiete und den Kontakt mit vielen Menschen dort, habe ich diejenigen besonders schätzen gelernt, die, auch wenn sie mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen haben, den Mut nicht verlieren, den Kopf nicht in den Sand stecken und fröhlich bleiben. Die mit großer Hingabe sich um Patienten kümmern, ihre kranken und alten  Verwandten pflegen und kein großes Aufhebens darum machen. Und häufig leben sie in einer häuslichen Umgebung, die wir selbst beim Abenteuerurlaub oder beim Camping nicht haben
wollten.

Deshalb möchte ich Sie heute aufs Neue bitten, uns dabei zu unterstützen, den Menschen zu helfen, die Unterstützung brauchen, um anderen zu helfen oder für andere da zu sein: als Arzt, als Seelsorger, als Lehrer, als Träger einer Kultur, die sich Gelassenheit, Mitgefühl und Streben nach Weisheit zum Ziel gesetzt hat.

Barbara Pfeiffer 2017Insbesondere jetzt in den beginnenden weihnachtlichen Tagen, wo wir schenken möchten, ist statt übergroßen Geschenken vielleicht auch eine Spende eine gute Idee.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Lieben ein wunderbares Weihnachtsfest und ein glückliches Neues Jahr

Ihre Barbara Pfeiffer

Tibetreise Herbst 2017

Reiseangebot 2018: Einmal Tibet und zurück…“Demkok“

Noch eine Reise auf den Spuren von Akong Rinpoche in den tibetischen Gebieten Westchinas. Von Chengdu nach Kandze, Demkok, Kyegu, Nangchen, Zatu und zurück.

Wir fliegen von Frankfurt nach Chengdu, der Hauptstadt von Sichuan. Dort lassen wir uns für einen Tag (und zwei Nächte) im tibetischen Viertel treiben und tauchen in die Welt der Tibeter ein, die hier Handel treiben oder zum Einkaufen hergekommen sind. Am nächsten Tag fliegen wir nach Kandze auf 3.400 Metern Höhe, wo wir uns an zwei Tagen an die Höhe gewöhnen, das Treiben in der Stadt wahrnehmen, ein Nonnenkloster und den Geburtsort des 1. Karmapa besuchen können.

Von Kandze aus nehmen wir einen Minibus und fahren über Land zum Kloster Namgyal Ling, das Stammkloster des Thangka Malers Sherab Palden Beru, der lange Jahre in Samye Ling gelebt und gearbeitet hat, bevor er fast hundertjährig verstarb. Von dort aus geht es in den Ort Demkok, ein kleiner Ort in der Nähe der Grenze zur Autonomen Region Tibet. Hier ist ein altes Kloster namens „Dolma Lhakang“ (nicht das Dolma Lhakang von Akong Rinpoche) und auf dem Hügel gibt es eine Stupa am Geburtsort des 16. Karmapa.

Dann geht es weiter Richtung Yushu, wo wir an zwei Tagen die Gelegenheit haben, verschiedene Pilgerorte zu besuchen. Nach Nangchen führt uns eine vierstündige Fahrt. Dort besuchen wir in Shonda einige junge tibetische Ärzte, die ROKPA ausgebildet hat und besuchen ihre Arbeitsstätte. Shonda liegt in einer atemberaubend schönen Gegend und man kann in der Umgebung das Kloster Jabpa besuchen, die Heilpflanzenplantage von ROKPA besichtigen und das Leben der Menschen im Ort miterleben.

Ein Tagesausflug nach Choptrak wäre möglich, wo Khenpo Damchö Dawa, den manche aus Samye Ling kennen, eine Waisenschule gegründet hat.

Von Shonda aus fahren wir dann Richtung Zatu, ein Bezirk ebenso wie ein Städtchen auf ca. 4.000 Metern Höhe über dem Meer, wo die ROKPA-Ärztin Chunga Lhamo mit ihrem Mann Yeshi eine Arztpraxis für Arme betreibt und dabei von ROKPA unterstützt wird. Zatu ist umgeben von Nomadengebieten und ist in den Monaten Mai und Juni einer der Hauptumschlagplätze für das Heilmittel „Jartsagumbu“, zu Deutsch „Sommergras-Winterwurm“, das in der tibetischen und der chinesischen Heilkunde als Grundlage für ein vitalisierendes Heilmittel teuer gehandelt wird. Der Ertrag vom Verkauf des Sommergras-Winterwurms dient vielen Familien als  Haupteinnahmequelle für ein ganzes Jahr.

Nach ca. zwei Tagen in Zatu und Umgebung machen wir uns auf den Rückweg nach Yushu, von wo aus wir zurückfliegen nach Chengdu und von dort nach Hause.

Kosten vorrausichtlich 2.600 Euro.

Darin enthalten Flüge von Frankfurt bis Chengdu und zurück, Inlandsflüge, Transportkosten, Hotel im Doppelzimmer, Gruppenvisum für China, Übersetzerkosten und eine Organisationspauschale.

Nicht enthalten: Essen, private Spenden an Klöster, private Einkäufe.

Anmerkung: ROKPA-Vorstandsmitglied Barbara Pfeiffer organisiert die Reise ehrenamtlich für Tsawa Dolma Lhakang, dem Kloster von Akong Rinpoche. Die Organisationspauschale sowie alles, was übrig bleibt von den Einnahmen, geht an das Kloster.

Mindestteilnehmerzahl: 5, Maximale Teilnehmerzahl 8
Reisetermin: 22.September bis 7. Oktober 2018

Verbindliche Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen.

Anmeldeschluss ist der 31. Januar 2018.

Verbindliche Anmeldung bedeutet eine E-Mail mit der Zusage sowie eine Überweisung von Euro 1.000 als Anzahlung auf das Konto von ROKPA Deutschland e.V. Bankverbindung: GLS Bank Bochum, IBAN DE61 4306 0967 7914 1075 00

Kommt die Reise aufgrund mangelnder Teilnehmer nicht zustande, wird die Anzahlung auf Wunsch komplett zurückerstattet oder ganz oder teilweise in eine Spende umgewandelt. Wir die Reise vom Teilnehmer vor Reiseantritt storniert, wird eine Bearbeitungspauschale von Euro 200 einbehalten. Wer eine Kreditkarte hat, kann, falls die Flüge schon gebucht sind, durch die Reiserücktrittsversicherung die Kosten für das Flugticket erstattet bekommen. Weitere Zahlungen fallen erst im Monat vor Reiseantritt an.

Reiseangebot 2018: „Einmal Tibet und zurück“ Dege und Palpung

Von Chengdu nach Kandze, Dege, Palpung, Dechen und Shangrila. Auf den Spuren von Akong Rinpoche in den tibetischen Gebieten Westchinas.

Das ist der Plan:

Chengdu ist der Ausgangspunkt. Wir erleben die ersten Tibeter, sowohl Laien als auch Mönche und Nonnen auf den Straßen des tibetischen Viertels, die dorthin zum Einkaufen kommen in den Geschäften, die Waren für den alltäglichen Bedarf für Tibeter anbieten. Von Teetassen, Räucherstäbchen, Mixern über Mönchsroben bis zu Gebetsfahnen findet sich hier fast alles. Wir verlassen Chengdu auf dem Luftweg und fliegen nach Kandze auf 3.400 Metern, wo wir uns mit passender Ernährung und „langsam tun“ an die Höhe anpassen. In Kandze gibt es viel zu sehen, und in der Nähe von Kandze das Nonnenkloster von Lhamdrak Rinpoche und auch den Geburtsort des ersten Karmapa. Von Kandze aus führt unser Weg weiter nach Dege. Dege ist der Name einer Stadt und eines Bezirks, es war früher sogar ein Königreich. Dort werden wir das berühmte „Par-Khang“, die Holzblockdruckerei besichtigen.

Wenn es die Zeit erlaubt machen wir einen Tagesausflug dem Yangtse entlang, um an einem Ort die von ROKPA errichtete Stupa am Geburtsort des 2. Karmapa zu sehen und das uralte Kloster Wangdu zu besichtigen.

Das nächste Ziel ist Peyul, wo ein riesiges Kloster zu sehen ist. Am Tag darauf geht es weiter zum berühmten Kagyu-Kloster Palpung, dem traditionellen Sitz des Jamgon Kongtrul Rinpoche und Tai Situpa. Von dort machen wir uns auf nach Batang, wo ROKPA viele Jahre eine Shedra namens Tru De Gön unterstützt hat. Hier hat Akong Rinpoche einmal ein eindrucksvolles Teaching zur Umwelt gegeben.

Das nächste Ziel ist Dechen, wo wir eine Thangka-Malschule mit Blick auf die berühmte Bergkette Kawa Karpo aufsuchen. Von Dechen aus fahren wir über Panze Ragpa, wo wir einen Besuch in einer ROKPA-Waisenschule machen, nach „Shangri La“. Dort besuchen wir am Abend die Altstadt und fliegen am nächsten Tag zurück nach Chengdu.

Die Reise auf den Spuren von Akong Rinpoche ist gedacht für Tara-ROKPA-Teilnehmer, ROKPA-Spender und Menschen, die sich Tibet, den Tibetern und dem Buddhismus verbunden fühlen.

Wir fahren soweit möglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder wir mieten einen Minibus. Die Reise ist auf acht Teilnehmer begrenzt und wird stattfinden, wenn fünf verbindliche Anmeldungen vorliegen.

Voraussichtliche Kosten: ca. 2.600 Euro.
Darin enthalten: Flug Frankfurt-Chengdu und zurück. Zwei Inlandsflüge. Transport innerhalb des Landes, Unterkunft, Gruppenvisum für China, Übersetzer, Organisationspauschale

Nicht enthalten: Kosten für Essen, Eintritte, Opfergaben, persönliche Einkäufe

Anmerkung: Barbar Pfeiffer, Vorstandsmitglied von ROKPA Deutschland e. V., organisiert die Reise ehrenamtlich für Tsawa Dolma Lhakang, dem Kloster von Akong Rinpoche. Die Organisationspauschale sowie alles, was übrig bleibt von den Einnahmen, gehen an das Kloster.

Reisetermin: 14. – 29.Juli 2018

Verbindliche Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen.

Anmeldeschluss ist der 31.Dezember 2017.

Verbindliche Anmeldung bedeutet eine E-Mail mit der Zusage sowie eine Überweisung von Euro 1.000 als Anzahlung auf das Konto von ROKPA Deutschland e.V. Bankverbindung: GLS Bank Bochum, IBAN DE61 4306 0967 7914 1075 00

Kommt die Reise aufgrund mangelnder Teilnehmer nicht zustande, wird die Anzahlung auf Wunsch komplett zurückerstattet oder ganz oder teilweise in eine Spende umgewandelt. Wir die Reise vom Teilnehmer vor Reiseantritt storniert, wird eine Bearbeitungspauschale von Euro 200 einbehalten. Wer eine Kreditkarte hat, kann, falls die Flüge schon gebucht sind, durch die Reiserücktrittsversicherung die Kosten für das Flugticket erstattet bekommen. Weitere Zahlungen fallen erst im Monat vor Reiseantritt an

Ausrichtung Tibethilfe Header

Die Menschen einer Region stärken

Liebe Freundinnen und Freunde von ROKPA,

in den nun 31 Jahren seit der Gründung von ROKPA Deutschland e.V. hat unsere Arbeit einige Wandlungen erfahren. Ganz zu Beginn suchte damals Magda Padma Wangyal, eine der Hauptinitiatorinnen von ROKPA in Berlin, nach Menschen, die geflüchtete TibeterInnen in Indien oder Nepal mit regelmäßigen Spenden unterstützten. Es ging damals um die Finanzierung der Ausbildung junger TibeterInnen oder um den Unterhalt für mittellose ältere Menschen und Kranke.

Dann, in den 1990er Jahren kamen durch die ersten Reisen des ROKPA-Gründers Dr. Akong Rinpoche in seine Heimat Projekte direkt in den tibetischen Gebieten zustande und fast gleichzeitig entstanden die Gassenküche, das Kinderhaus und die Frauenwerkstatt in Nepal durch die Aktivitäten von Lea Wyler. Da ROKPA immer versucht hat, mit möglichst wenig administrativem Aufwand möglichst viel für die Zielgruppen unserer Aktivitäten zu erreichen, wurden bereits in den 1990ern die Anstrengungen zur Vermittlung von einzelnen Patenschaften
ersetzt durch die Förderung von ganzen Klassen oder Projekten, sodass mehr Menschen von der Hilfe einen Nutzen hatten.

Einige von Ihnen sind uns seit der Anfangszeit in den 1980er Jahren treu geblieben, haben sogar weiterhin für „Ihr“ Patenkind Geld überwiesen,  obwohl durchaus klar war, dass das Geld inzwischen anderen zu Gute kam, weil sie es dringender nötig hatten.

Das Motto „Helfen, wo Hilfe gebraucht wird“ hat unsere Aktivitäten immer begleitet. Nun ist  es durchaus nachvollziehbar, dass dieses Motto unter Umständen als sehr hoch gegriffen angesehen werden kann. So mancher mag denken, dass das „wo Hilfe gebraucht wird“ im Sinne von „überall, wo Hilfe gebraucht wird“ zu verstehen ist. Daraus würde im Laufe der Zeit eine Haltung entstehen, die Projekte entstehen lässt, wie Produkte im Supermarkt, je nach Kundenwunsch.

Regionen der Hilfe von ROKPA Deutschland e. V.

Wir von ROKPA Deutschland gehen da seit einiger Zeit einen anderen Weg und werden uns in der Zukunft mit unserer Förderung hauptsächlich auf eine Region in den tibetischen Gebieten Chinas konzentrieren. Dort wollen wir helfen in verschiedenen Bereichen, wo es nötig ist. Mit Ihrer Hilfe.

Falls Sie aber weiterhin lieber für die Projekte in Nepal oder Simbabwe spenden möchten, können Sie das gerne weiterhin über uns tun. Im Rahmen unserer langjährigen Zusammenarbeit mit ROKPA International in der Schweiz werden wir Ihre Spenden dorthin weiterleiten.

Akong Rinpoche Foundation

Akong Memorial Foundation

Akong Rinpoche in PalpungDie Akong Memorial Foundation wurde 2013 nach dem Tode Akong Rinpoches, dem Gründer von ROKPA, von dessen Bruder Lama Yeshe Losal Rinpoche ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, die Lehren und Aktivitäten des 2. Choje Akong Tulku Rinpoche zu dokumentieren um die Übertragung auf den 3. Akong Tulku Rinpoche zu gewährleisten.

Die Foundation wird in Zukunft außerdem die Erziehung und Ausbildung des 3. Akong Tulku Rinpoche fördern und für sein Wohlergehen Sorge tragen.

Die Internetseite Akong Memorial Foundation ist im April 2017 online gegangen:
https://akongmemorialfoundation.org/

 

Bilanz 2016

Spendeneinnahmen gesamt 122.078,81

Einnahmen [€] Ausgaben [€]
Kontostände am 1.1.2016 52.903,28
Spenden Tibet 99.382,72
Spenden Nepal 14.429,23
Spenden Simbabwe 402,60
sonstige Spenden 4.507,44
Spenden für Verwaltung 3.356,82
Auszahlung an Projekte 104.128,97
Verwaltungskosten 7.115,26
Ausgaben gesamt 111.274,23
Konten am 31.12.2016 63.737,86
Saldo 174.982,09 174.982,09

Wir danken allen Spender_Innen und ehrenamtlichen Mitarbeiter_innen für die großartige Unterstützung.

ROKPA Tibet 2016

Dank und Grüße zum Jahreswechsel

Liebe FreundInnen von ROKPA,

wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu. Die Zeit scheint schneller und schneller zu vergehen und die Welt turbulenter zu werden. Erst kürzlich sagte mir ein Freund, dass er endlich erkannt habe, dass nicht immer alles immer besser würde in der Welt, sondern dass die Welt, wenn man die  Geschichte betrachte, in Zyklen funktioniere.

Das  mag richtig sein. Auch wenn viele von uns in die Jahre des Wirtschaftswunders hineingeboren wurden oder in den späteren Zeiten, wo sich die gesellschaftliche Entwicklung meist noch zum Besseren hin bewegte, so ist doch zu erkennen, dass das in der näheren Zukunft nicht so bleiben wird. Hinzu kommt, dass sich unser Blick durch die Globalisierung ausgeweitet  hat, wir nicht mehr nur auf den eigenen Teller blicken, auf die eigene Umgebung und uns die  Gesellschaften der ganzen Welt näher gerückt sind.

Doch noch immer gelten Werte, die es zu vertreten und auch zu verteidigen gilt. ROKPA  Deutschland e.V. ist 30 Jahre alt geworden, hat einige Entwicklungen und Veränderungen hinter sich gebracht und ist dennoch stabil geblieben. Nicht zuletzt dank Ihnen, die uns über Jahre oder sogar Jahrzehnte treu geblieben sind, die uns Ihr Vertrauen geschenkt haben und unsere  Arbeit mit Spenden unterstützen.

Dafür möchte ich Ihnen noch einmal von ganzem Herzen danken.

In den nächsten Tagen und Wochen möchten wir Ihnen, so wie sonst auch, von unserer Arbeit bzw. von den Menschen berichten, die wir bei ihrer Arbeit unterstützen mithilfe Ihrer Spenden.

Als kleinen Dank und zum dreißigjährigen Jubiläum werden außerdem, als  ein kleiner Einblick in die  heutige tibetische und auch traditionelle Küche, Rezepten zum Nachkochen veröffentlicht, die speziell geeignet für kalte Wintertage geeignet sind.

Barbara Pfeiffer ROKPA Deutschland e. V. 2016Für die kommenden Feiertage wünschen ich Ihnen Ruhe und Besinnlichkeit und fürs neue Jahr alles Gute

Ihre

Barbara Pfeiffer