Tibetreise Herbst 2017

Reiseangebot: Einmal Tibet und zurück…“Demkok“

Noch eine Reise auf den Spuren von Akong Rinpoche in den tibetischen Gebieten Westchinas. Von Chengdu nach Kandze, Demkok, Kyegu, Nangchen, Zatu und zurück.

Wir fliegen von Frankfurt nach Chengdu, der Hauptstadt von Sichuan. Dort lassen wir uns für einen Tag (und zwei Nächte) im tibetischen Viertel treiben und tauchen in die Welt der Tibeter ein, die hier Handel treiben oder zum Einkaufen hergekommen sind. Am nächsten Tag fliegen wir nach Kandze auf 3.400 Metern Höhe, wo wir uns an zwei Tagen an die Höhe gewöhnen, das Treiben in der Stadt wahrnehmen, ein Nonnenkloster und den Geburtsort des 1. Karmapa besuchen können.

Von Kandze aus nehmen wir einen Minibus und fahren über Land zum Kloster Namgyal Ling, das Stammkloster des Thangka Malers Sherab Palden Beru, der lange Jahre in Samye Ling gelebt und gearbeitet hat, bevor er fast hundertjährig verstarb. Von dort aus geht es in den Ort Demkok, ein kleiner Ort in der Nähe der Grenze zur Autonomen Region Tibet. Hier ist ein altes Kloster namens „Dolma Lhakang“ (nicht das Dolma Lhakang von Akong Rinpoche) und auf dem Hügel gibt es eine Stupa am Geburtsort des 16. Karmapa.

Dann geht es weiter Richtung Yushu, wo wir an zwei Tagen die Gelegenheit haben, verschiedene Pilgerorte zu besuchen. Nach Nangchen führt uns eine vierstündige Fahrt. Dort besuchen wir in Shonda einige junge tibetische Ärzte, die ROKPA ausgebildet hat und besuchen ihre Arbeitsstätte. Shonda liegt in einer atemberaubend schönen Gegend und man kann in der Umgebung das Kloster Jabpa besuchen, die Heilpflanzenplantage von ROKPA besichtigen und das Leben der Menschen im Ort miterleben.

Ein Tagesausflug nach Choptrak wäre möglich, wo Khenpo Damchö Dawa, den manche aus Samye Ling kennen, eine Waisenschule gegründet hat.

Von Shonda aus fahren wir dann Richtung Zatu, ein Bezirk ebenso wie ein Städtchen auf ca. 4.000 Metern Höhe über dem Meer, wo die ROKPA-Ärztin Chunga Lhamo mit ihrem Mann Yeshi eine Arztpraxis für Arme betreibt und dabei von ROKPA unterstützt wird. Zatu ist umgeben von Nomadengebieten und ist in den Monaten Mai und Juni einer der Hauptumschlagplätze für das Heilmittel „Jartsagumbu“, zu Deutsch „Sommergras-Winterwurm“, das in der tibetischen und der chinesischen Heilkunde als Grundlage für ein vitalisierendes Heilmittel teuer gehandelt wird. Der Ertrag vom Verkauf des Sommergras-Winterwurms dient vielen Familien als  Haupteinnahmequelle für ein ganzes Jahr.

Nach ca. zwei Tagen in Zatu und Umgebung machen wir uns auf den Rückweg nach Yushu, von wo aus wir zurückfliegen nach Chengdu und von dort nach Hause.

Kosten vorrausichtlich 2.600 Euro.

Darin enthalten Flüge von Frankfurt bis Chengdu und zurück, Inlandsflüge, Transportkosten, Hotel im Doppelzimmer, Gruppenvisum für China, Übersetzerkosten und eine Organisationspauschale.

Nicht enthalten: Essen, private Spenden an Klöster, private Einkäufe.

Anmerkung: ROKPA-Vorstandsmitglied Barbara Pfeiffer organisiert die Reise ehrenamtlich für Tsawa Dolma Lhakang, dem Kloster von Akong Rinpoche. Die Organisationspauschale sowie alles, was übrig bleibt von den Einnahmen, geht an das Kloster.

Mindestteilnehmerzahl: 5, Maximale Teilnehmerzahl 8
Reisetermin: 22.September bis 7. Oktober 2018

Verbindliche Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen.

Anmeldeschluss ist der 31. Januar 2018.

Verbindliche Anmeldung bedeutet eine E-Mail mit der Zusage sowie eine Überweisung von Euro 1.000 als Anzahlung auf das Konto von ROKPA Deutschland e.V. Bankverbindung: GLS Bank Bochum, IBAN DE61 4306 0967 7914 1075 00

Kommt die Reise aufgrund mangelnder Teilnehmer nicht zustande, wird die Anzahlung auf Wunsch komplett zurückerstattet oder ganz oder teilweise in eine Spende umgewandelt. Wir die Reise vom Teilnehmer vor Reiseantritt storniert, wird eine Bearbeitungspauschale von Euro 200 einbehalten. Wer eine Kreditkarte hat, kann, falls die Flüge schon gebucht sind, durch die Reiserücktrittsversicherung die Kosten für das Flugticket erstattet bekommen. Weitere Zahlungen fallen erst im Monat vor Reiseantritt an.

Reiseangebot „Einmal Tibet und zurück“ Dege und Palpung

Von Chengdu nach Kandze, Dege, Palpung, Dechen und Shangrila. Auf den Spuren von Akong Rinpoche in den tibetischen Gebieten Westchinas.

Das ist der Plan:

Chengdu ist der Ausgangspunkt. Wir erleben die ersten Tibeter, sowohl Laien als auch Mönche und Nonnen auf den Straßen des tibetischen Viertels, die dorthin zum Einkaufen kommen in den Geschäften, die Waren für den alltäglichen Bedarf für Tibeter anbieten. Von Teetassen, Räucherstäbchen, Mixern über Mönchsroben bis zu Gebetsfahnen findet sich hier fast alles. Wir verlassen Chengdu auf dem Luftweg und fliegen nach Kandze auf 3.400 Metern, wo wir uns mit passender Ernährung und „langsam tun“ an die Höhe anpassen. In Kandze gibt es viel zu sehen, und in der Nähe von Kandze das Nonnenkloster von Lhamdrak Rinpoche und auch den Geburtsort des ersten Karmapa. Von Kandze aus führt unser Weg weiter nach Dege. Dege ist der Name einer Stadt und eines Bezirks, es war früher sogar ein Königreich. Dort werden wir das berühmte „Par-Khang“, die Holzblockdruckerei besichtigen.

Wenn es die Zeit erlaubt machen wir einen Tagesausflug dem Yangtse entlang, um an einem Ort die von ROKPA errichtete Stupa am Geburtsort des 2. Karmapa zu sehen und das uralte Kloster Wangdu zu besichtigen.

Das nächste Ziel ist Peyul, wo ein riesiges Kloster zu sehen ist. Am Tag darauf geht es weiter zum berühmten Kagyu-Kloster Palpung, dem traditionellen Sitz des Jamgon Kongtrul Rinpoche und Tai Situpa. Von dort machen wir uns auf nach Batang, wo ROKPA viele Jahre eine Shedra namens Tru De Gön unterstützt hat. Hier hat Akong Rinpoche einmal ein eindrucksvolles Teaching zur Umwelt gegeben.

Das nächste Ziel ist Dechen, wo wir eine Thangka-Malschule mit Blick auf die berühmte Bergkette Kawa Karpo aufsuchen. Von Dechen aus fahren wir über Panze Ragpa, wo wir einen Besuch in einer ROKPA-Waisenschule machen, nach „Shangri La“. Dort besuchen wir am Abend die Altstadt und fliegen am nächsten Tag zurück nach Chengdu.

Die Reise auf den Spuren von Akong Rinpoche ist gedacht für Tara-ROKPA-Teilnehmer, ROKPA-Spender und Menschen, die sich Tibet, den Tibetern und dem Buddhismus verbunden fühlen.

Wir fahren soweit möglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder wir mieten einen Minibus. Die Reise ist auf acht Teilnehmer begrenzt und wird stattfinden, wenn fünf verbindliche Anmeldungen vorliegen.

Voraussichtliche Kosten: ca. 2.600 Euro.
Darin enthalten: Flug Frankfurt-Chengdu und zurück. Zwei Inlandsflüge. Transport innerhalb des Landes, Unterkunft, Gruppenvisum für China, Übersetzer, Organisationspauschale

Nicht enthalten: Kosten für Essen, Eintritte, Opfergaben, persönliche Einkäufe

Anmerkung: Barbar Pfeiffer, Vorstandsmitglied von ROKPA Deutschland e. V., organisiert die Reise ehrenamtlich für Tsawa Dolma Lhakang, dem Kloster von Akong Rinpoche. Die Organisationspauschale sowie alles, was übrig bleibt von den Einnahmen, gehen an das Kloster.

Reisetermin: 14. – 29.Juli 2018

Verbindliche Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen.

Anmeldeschluss ist der 31.Dezember 2017.

Verbindliche Anmeldung bedeutet eine E-Mail mit der Zusage sowie eine Überweisung von Euro 1.000 als Anzahlung auf das Konto von ROKPA Deutschland e.V. Bankverbindung: GLS Bank Bochum, IBAN DE61 4306 0967 7914 1075 00

Kommt die Reise aufgrund mangelnder Teilnehmer nicht zustande, wird die Anzahlung auf Wunsch komplett zurückerstattet oder ganz oder teilweise in eine Spende umgewandelt. Wir die Reise vom Teilnehmer vor Reiseantritt storniert, wird eine Bearbeitungspauschale von Euro 200 einbehalten. Wer eine Kreditkarte hat, kann, falls die Flüge schon gebucht sind, durch die Reiserücktrittsversicherung die Kosten für das Flugticket erstattet bekommen. Weitere Zahlungen fallen erst im Monat vor Reiseantritt an

Ausrichtung Tibethilfe Header

Die Menschen einer Region stärken

Liebe Freundinnen und Freunde von ROKPA,

in den nun 31 Jahren seit der Gründung von ROKPA Deutschland e.V. hat unsere Arbeit einige Wandlungen erfahren. Ganz zu Beginn suchte damals Magda Padma Wangyal, eine der Hauptinitiatorinnen von ROKPA in Berlin, nach Menschen, die geflüchtete TibeterInnen in Indien oder Nepal mit regelmäßigen Spenden unterstützten. Es ging damals um die Finanzierung der Ausbildung junger TibeterInnen oder um den Unterhalt für mittellose ältere Menschen und Kranke.

Dann, in den 1990er Jahren kamen durch die ersten Reisen des ROKPA-Gründers Dr. Akong Rinpoche in seine Heimat Projekte direkt in den tibetischen Gebieten zustande und fast gleichzeitig entstanden die Gassenküche, das Kinderhaus und die Frauenwerkstatt in Nepal durch die Aktivitäten von Lea Wyler. Da ROKPA immer versucht hat, mit möglichst wenig administrativem Aufwand möglichst viel für die Zielgruppen unserer Aktivitäten zu erreichen, wurden bereits in den 1990ern die Anstrengungen zur Vermittlung von einzelnen Patenschaften
ersetzt durch die Förderung von ganzen Klassen oder Projekten, sodass mehr Menschen von der Hilfe einen Nutzen hatten.

Einige von Ihnen sind uns seit der Anfangszeit in den 1980er Jahren treu geblieben, haben sogar weiterhin für „Ihr“ Patenkind Geld überwiesen,  obwohl durchaus klar war, dass das Geld inzwischen anderen zu Gute kam, weil sie es dringender nötig hatten.

Das Motto „Helfen, wo Hilfe gebraucht wird“ hat unsere Aktivitäten immer begleitet. Nun ist  es durchaus nachvollziehbar, dass dieses Motto unter Umständen als sehr hoch gegriffen angesehen werden kann. So mancher mag denken, dass das „wo Hilfe gebraucht wird“ im Sinne von „überall, wo Hilfe gebraucht wird“ zu verstehen ist. Daraus würde im Laufe der Zeit eine Haltung entstehen, die Projekte entstehen lässt, wie Produkte im Supermarkt, je nach Kundenwunsch.

Regionen der Hilfe von ROKPA Deutschland e. V.

Wir von ROKPA Deutschland gehen da seit einiger Zeit einen anderen Weg und werden uns in der Zukunft mit unserer Förderung hauptsächlich auf eine Region in den tibetischen Gebieten Chinas konzentrieren. Dort wollen wir helfen in verschiedenen Bereichen, wo es nötig ist. Mit Ihrer Hilfe.

Falls Sie aber weiterhin lieber für die Projekte in Nepal oder Simbabwe spenden möchten, können Sie das gerne weiterhin über uns tun. Im Rahmen unserer langjährigen Zusammenarbeit mit ROKPA International in der Schweiz werden wir Ihre Spenden dorthin weiterleiten.

Akong Rinpoche Foundation

Akong Memorial Foundation

Akong Rinpoche in PalpungDie Akong Memorial Foundation wurde 2013 nach dem Tode Akong Rinpoches, dem Gründer von ROKPA, von dessen Bruder Lama Yeshe Losal Rinpoche ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, die Lehren und Aktivitäten des 2. Choje Akong Tulku Rinpoche zu dokumentieren um die Übertragung auf den 3. Akong Tulku Rinpoche zu gewährleisten.

Die Foundation wird in Zukunft außerdem die Erziehung und Ausbildung des 3. Akong Tulku Rinpoche fördern und für sein Wohlergehen Sorge tragen.

Die Internetseite Akong Memorial Foundation ist im April 2017 online gegangen:
https://akongmemorialfoundation.org/

 

Bilanz 2016

Einnahmen [€] Ausgaben [€]
Kontostände am 1.1.2016 52.903,28
Spenden Tibet 99.382,72
Spenden Nepal 14.429,23
Spenden Simbabwe 402,60
sonstige Spenden 4.507,44
Spenden für Verwaltung 3.356,82
Spendeneinnahmen gesamt 122.078,81
Auszahlung an Projekte 104.128,97
Verwaltungskosten 7.115,26
Ausgaben gesamt 111.274,23
Konten am 31.12.2016 63.737,86
Saldo 174.982,09 174.982,09

Wir danken allen Spender_Innen und ehrenamtlichen Mitarbeiter_innen für die großartige Unterstützung.

ROKPA Tibet 2016

Dank und Grüße zum Jahreswechsel

Liebe FreundInnen von ROKPA,

wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu. Die Zeit scheint schneller und schneller zu vergehen und die Welt turbulenter zu werden. Erst kürzlich sagte mir ein Freund, dass er endlich erkannt habe, dass nicht immer alles immer besser würde in der Welt, sondern dass die Welt, wenn man die  Geschichte betrachte, in Zyklen funktioniere.

Das  mag richtig sein. Auch wenn viele von uns in die Jahre des Wirtschaftswunders hineingeboren wurden oder in den späteren Zeiten, wo sich die gesellschaftliche Entwicklung meist noch zum Besseren hin bewegte, so ist doch zu erkennen, dass das in der näheren Zukunft nicht so bleiben wird. Hinzu kommt, dass sich unser Blick durch die Globalisierung ausgeweitet  hat, wir nicht mehr nur auf den eigenen Teller blicken, auf die eigene Umgebung und uns die  Gesellschaften der ganzen Welt näher gerückt sind.

Doch noch immer gelten Werte, die es zu vertreten und auch zu verteidigen gilt. ROKPA  Deutschland e.V. ist 30 Jahre alt geworden, hat einige Entwicklungen und Veränderungen hinter sich gebracht und ist dennoch stabil geblieben. Nicht zuletzt dank Ihnen, die uns über Jahre oder sogar Jahrzehnte treu geblieben sind, die uns Ihr Vertrauen geschenkt haben und unsere  Arbeit mit Spenden unterstützen.

Dafür möchte ich Ihnen noch einmal von ganzem Herzen danken.

In den nächsten Tagen und Wochen möchten wir Ihnen, so wie sonst auch, von unserer Arbeit bzw. von den Menschen berichten, die wir bei ihrer Arbeit unterstützen mithilfe Ihrer Spenden.

Als kleinen Dank und zum dreißigjährigen Jubiläum werden außerdem, als  ein kleiner Einblick in die  heutige tibetische und auch traditionelle Küche, Rezepten zum Nachkochen veröffentlicht, die speziell geeignet für kalte Wintertage geeignet sind.

Barbara Pfeiffer ROKPA Deutschland e. V. 2016Für die kommenden Feiertage wünschen ich Ihnen Ruhe und Besinnlichkeit und fürs neue Jahr alles Gute

Ihre

Barbara Pfeiffer

rokpa-reise-tibet-2015-header

Einmal Tibet und zurück – Reiseangebot 2017

Unterwegs zu Klöstern und anderen ROKPA-Projekten in Qinghai

ROKPA hat in den vergangenen 26 Jahren in vielen Regionen Projekte und Initiativen zur Bewahrung der tibetischen Kultur und Verbesserung der medizinischen Infrastruktur gefördert.

Im Juni 2017 bieten wir Ihnen eine privat organisierte Reise zu Orten in der tibetisch besiedelten Region Qinghai an, wo wir Klöster besuchen und Projekte, die ROKPA gefördert hat. Die Reise ist gedacht für ROKPA-Spender und andere Interessierte, die einen näheren Bezug zu Land und Leuten in Tibet möchten.

Sämtliche Überschüsse aus den Einnahmen werden für ein Projekt zur Bewahrung der  tibetischen Kultur verwendet.

Programm

Wir fliegen zuerst von Frankfurt aus nach Chengdu, der Hauptstadt Sichuans, von wo wir nach zwei Tagen Anpassung an die Zeitverschiebung und einer Erkundung des tibetischen Viertels weiterfliegen nach Yushu auf 3.600 Metern Höhe. Die Stadt Yushu wurde im April 2010 bei einem Erdbeben fast vollständig zerstört. Heute ist sie wieder aufgebaut. Von Yushu aus werden wir die Klöster Damkar und Thrangu, sowie den Pilgerort Namkha Namse besuchen.

Weiterhin ist ein zweitägiger Ausflug in das Nomadengebiet um Zatu geplant, wo wir Chunga Lhamos Aktivitäten in ihrer Ambulanz erleben.

rokpa-reise-tibet-2015-3

Einmal Tibet und zurück – 2015

Danach ist die nächste Station das Reise  Städtchen Shonda im Bezirk Nangchen.
Hier stehen die Besuche einer Plantage für tibetische Heilpflanzen, einer medizinischen Einrichtung und zweier Klöster auf dem Besuchsprogramm. Zwischendurch wird es Zeit für einen Tag der Ruhe (eventuell mit Heilanwendungen in einer tibetischen Kurklinik) geben.

Ebenfalls ein Tagesausflug wird uns ins nahegelegene Choptrak führen, wo wir die Waisenschule von Khenpo Damchö Dawa besuchen, der manchen vielleicht von seinen Kursen in Samye Ling  bekannt ist. Zwischendurch wird es Picknicks geben und Begegnungen mit Freunden von Akong Rinpoche und ROKPA.

Anschließend Rückreise nach Chengdu über Yushu und Heimflug von Chengdu nach Frankfurt.

  • Voraussichtliches Reisedatum: 10. – 24. Juni 2017
  • Anzahl Teilnehmer: mindestens 6, maximal 1

Bei Interesse bitte nähere Unterlagen anfordern. Anmeldeschluss ist der 31. Januar 2017

 

Dolma Lhakang Header

Reiseangebot: Auf den Spuren von Dr. Akong Tulku Rinpoche in Tibet

„Auf den Spuren von Dr. Akong Tulku Rinpoche in Tibet“ ist der Arbeitstitel für eine zweiwöchige Reise zu Projekten von ROKPA in Yunnan.

Wir akklimatisieren uns im schönen Lijiang, um von dort aus in die höher gelegenen Gebiete nach Shangrila und Dechen zum Berg Kawa Karpo aufzubrechen. Wir werden mit öffentlichen Bussen und gecharterten Minibussen reisen. Wir werden die Schulen von Anyong besuchen darüber hinaus aber auch eine Nonnen- und eine  Mönchsuniversität und die Schule für Nomadenkinder von Panze Rakpa.

Die Reise ist für November 2016 geplant. Maximale Teilnehmerzahl sind 12 Personen.

Einzelheiten erfahren Interessenten auf Anfrage .
Verbindlicher Anmeldeschluss für die Reise ist der 31.7.2016

Impressionen von der Reise 2015.

rokpa-reise-tibet-2015-3

Gruppenbild vor Guru Rinpoche

Gründung ROKPA e. V. Deutschland

09.05.2016: 30 Jahre ROKPA e. V. in Deutschland

Am Freitag, den 9. Mai vor 30 Jahren wurde ROKPA e.V. in Berlin gegründet. Dreißig Jahre sind eine lange Zeit: es ist eine Generation von Menschen, die wir in dieser Zeit haben kommen und gehen sehen. Sie, unsere Spender und Unterstützer, sind mit uns älter oder gar alt geworden. Aus Kindern, denen wir durch Ihre Spenden einen Schulbesuch, eine Ausbildung ermöglichen konnten, sind junge Erwachsene geworden, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen. Manche von ihnen sogar geben das, was sie von ROKPA bekommen haben zurück an Hilfsbedürftige in ihrem Umkreis.

Das alles ist geschehen und geht weiter durch die Inspiration unseres Gründungsmitglieds Dr. Akong Tulku Rinpoche (1940-2013), der mit immensem Mitgefühl und visionärer Weitsicht ein Vorbild war und inzwischen in den tibetischen Gebieten Chinas bereits zur Legende geworden ist. Es ist aber auch geschehen durch den unermüdlichen Einsatz vieler ehrenamtlicher Helfer hier in Deutschland, wo wir uns dem Grundsatz mit der Ehrenamtlichkeit treu geblieben sind.

Aber vor allem konnte das auch durch Ihr Vertrauen in unsere Arbeit geschehen. Das haben Sie uns über die vielen Jahre immer wieder durch Ihre Spenden ausgesprochen. Dafür möchte Ich Ihnen von Herzen danken und ich wünsche mir, dass wir auf diese Weise noch viele Jahre zusammenarbeiten. Mit den besten Wünschen für einen herrlichen Sommer

Ihre

Barbara Pfeiffer

Auf dem Header-Bild:

v.l.n.r.: die Gründungsmitglieder Magda Wangyal, Dr. Akong Rinpoche, Christine Peters, Padma Wangyal, Ulrich Küstner, Axel Pfeiffer, Barbara Hegele

Geschichte von ROKPA Deutschland e. V. in Kurzfassung

  • Am 9. Mai 1986 Gründung des Vereins ROKPA e.V. Verein zur Unterstützung von Personen tibetanischer Herkunft in Berlin auf Initiative von Magda Wangyal nach dem Vorbild des 1980 in der Schweiz gegründeten Vereins ROKPA International.
  • Magda Wangyal vermittelt Patenschaften für bedürftige tibetische Flüchtlinge in Indien, vornehmlich Kinder, alte und kranke Menschen.
  • 1988 wird ROKPA e.V. als gemeinnützig anerkannt.
  • Ende der 1980er Jahre reist Gründungsmitglied Dr. Akong Tulku Rinpoche zum ersten Mal wieder in seine Heimat in Tibet und wird dort um Hilfe für Projekte gebeten.
  • 1990 entstehen die ersten Hilfsprojekte in den tibetischen Regionen Chinas aufgrund von Initiativen der dortigen Bevölkerung, die an ROKPA herantraten.
  • 1990 wird in Bodnath bei Kathmandu in Nepal die erste Gassenküche abgehalten, wo Freiwillige aus vielen Ländern Bettlern und Obdachlosen täglich zwei Mahlzeiten reichen und sie medizinischer Versorgung zuführen.
  • 1990 nimmt Lea Wyler erste Straßenkinder auf und bringt sie in Schulen unter.
  • 1992 wird der Vereinssitz nach Radolfzell am Bodensee verlegt.
  • 1995 Gründung des Kinderhauses von ROKPA in Boudha.
  • Frauen, die vorher bettelten, bekommen bei ROKPA in Boudha eine Ausbildung als Näherin.
  • Die Arbeit von ROKPA e.V. verlagert sich von der Vermittlung von Patenschaften immer mehr zur Suche nach Spendern für Projekte.
  • 2004 reist die Vorsitzende von ROKPA Deutschland e.V. zum ersten Mal zu Projekten in den tibetischen Gebieten. Der Schwerpunkt der Spenderwerbung verlagert sich zur Unterstützung von Projekten in den tibetischen Gebieten Chinas.
  • Die Projekte, die ROKPA Deutschland e.V. fördert, sind Projekte zur Ausbildung und Erhaltung der tibetischen Sprache und Kultur oder medizinische Projekte.
  • Je nach Zweckangabe leitet ROKPA Deutschland Spenden für die Projekte in Nepal an ROKPA International zur Ausführung weiter.
  • Die Arbeit von ROKPA Deutschland e.V. wird ausschließlich ehrenamtlich geleistet. Deshalb bleiben die Organisationskosten gering.
  • Spendeneingänge aus Deutschland in 30 Jahren gesamt: 3.110.729,10 €

Spendenaufkommen und -verwendung

ROKPA Spendenaufkommen

ROKPA Deutchland e. V. Verwendung von Spenden

Kurz überschlagen: Was konnte mit den Geldern erreicht werden?

Tibet:

  • junge Menschen bekamen eine Ausbildung, die sie in die Lage brachte, heute ihre Eltern und andere Angehörige zu unterstützen.
  • die tibetische Sprache bleibt in den tibetischen Regionen etabliert.
  • die preiswerte und wirksame tibetische Heilkunde bleibt wichtiger Bestandteil der Infrastruktur in abgelegenen Gebieten.

Nepal:

  • Junge Menschen bekamen im ROKPA Kinderhaus eine Heimat, eine Familie, eine Ausbildung.
  • Bettlerinnen konnten etwas lernen und arbeiten heute als Näherinnen.
  • Im Winter können täglich zwei warme Mahlzeiten an Bettler und Obdachlose ausgegeben werden.
  • Nach dem Erdbeben in Nepal 2015 wurden in Soforthilfe in zerstörten Dörfern Zelte und Nahrungsmittel ausgeteilt und Wiederaufbaumaßnahmen
    begonnen.

Bilanz 2015

Einnahmen [€] Ausgaben [€]
Kontostände am 1.1.2015 38.431,24
Spenden Tibet 119.996,02
Spenden Nepal 51.949,72
Spenden ohne Zweckangabe 6.263,44
Spenden Simbabwe 378,62
Sonstige Einnahmen 63,43
Spenden für Verwaltung 1.946,18
Spendeneinnahmen gesamt 180.597,41
Auszahlung an Projekte 160.162.61
Verwaltungskosten 5.962,76
Ausgaben gesamt 166.125,37
Konten am 31.12.2015 52.903,28
Saldo 219.028,65 219.028,65

Wir danken allen Spender_Innen und ehrenamtlichen Mitarbeiter_innen für die großartige Unterstützung.